Von wegen edel. Hugo Boss zahlt Hungerlöhne.

Unterzeichnen Sie die Petition an Hugo Boss

Petitionstext:

Schluss mit den Hungerlöhnen! Zahlen Sie endlich faire Löhne an Arbeitnehmer in der Türkei!"

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Ziel: 100,000

Von wegen edel: Textilarbeiter/innen in Hugo Boss Fabriken werden weit unter dem Existenzminimum bezahlt. Nicht nur das: Wer für Verbesserungen kämpft, wird entlassen.

In der Türkei stellen Arbeiter/innen die teure Haute Couture-Kleidung in der Fabrik Izmir her. Hier sind sie täglich Drohungen und Schikanen ausgesetzt, arbeiten unter hohem Arbeitsdruck und verdienen oft trotz überlanger Arbeitszeiten unter der Armutsschwelle.

Wir haben die Chance diese unglaublichen Missstände zu beenden. Hugo Boss kann öffentlichen Druck nicht einfach ignorieren — gerade wenn er aus Deutschland kommt. Denn hier versucht das Modeunternehmen sich als besonders wertvolle Marke an eine breite Kundschaft zu wenden.

Unterstützen Sie die türkischen Arbeitnehmer/innen in ihrem Kampf für eine existenzsichernde Bezahlung. Fordern Sie Hugo Boss auf, die Beschäftigten endlich anständig zu behandeln.

Ausbeutung und Schikane bei Hugo Boss Lieferanten sind leider nichts Neues. Arbeiterinnen mussten sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz in Kauf nehmen.

Das Modeunternehmen wehrt jeden Angriff auf seine aggressive Geschäftsführung ab und nimmt dabei sogar Gesetzesverstöße in Kauf: Zwischen 2011 und 2014 hat das Unternehmen zwanzig Gewerkschaftsmitglieder kurzerhand entlassen. Die Kündigungen waren illegal -- doch bisher ist das Unternehmen ungeschoren davon gekommen. Trotz einer Verurteilung vor dem türkischen Gerichtshof, weigerte sich HugoBoss, seine ehemaligen Mitarbeiter wieder einzustellen.

2015 kehrt Hugo Boss zu seinen alten Tricks zurück: Vor wenigen Tagen wurden drei weitere Gewerkschaftsführer entlassen.

In den letzten Jahren haben SumOfUs Mitglieder dabei geholfen, Missstände in der Textilbranche aufzudecken und die Arbeitsbedingungen und Löhne zu verbessern, etwa in Bangladesch, Kambodscha und Haiti. Jetzt wollen wir gemeinsam mit der Gewerkschaft IndustriALL die türkischen Textilarbeiter/innen unterstützen.

Unterstützen Sie unsere Kampagne für faire Löhne beim Luxuslabel Hugo Boss.


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Mehr Informationen:

Ein echter BOSS zahlt Existenzlöhne / Hugo Boss 'Erfolgskurs' - Weg in die Armut für Beschäftigte, finanznachrichten.de, 11. März 2015
Vorwurf gegen Hugo Boss: Mitarbeiter in Kroatien und der Türkei sollen ausgebeutet werden, Huffington Post, 15. Juni 2014
Lohn zum Leben, Themenseite der Clean Clothes Campaign/Kampagne für Saubere Kleidung


Von wegen edel: Textilarbeiter/innen in Hugo Boss Fabriken werden weit unter dem Existenzminimum bezahlt. Nicht nur das: Wer für Verbesserungen kämpft, wird entlassen.

In der Türkei stellen Arbeiter/innen die teure Haute Couture-Kleidung in der Fabrik Izmir her. Hier sind sie täglich Drohungen und Schikanen ausgesetzt, arbeiten unter hohem Arbeitsdruck und verdienen oft trotz überlanger Arbeitszeiten unter der Armutsschwelle.

Wir haben die Chance diese unglaublichen Missstände zu beenden. Hugo Boss kann öffentlichen Druck nicht einfach ignorieren — gerade wenn er aus Deutschland kommt. Denn hier versucht das Modeunternehmen sich als besonders wertvolle Marke an eine breite Kundschaft zu wenden.